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 Pascals Charaktere - Viele Geschichten

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Pascal
Der wahre Sonnengott
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BeitragThema: Pascals Charaktere - Viele Geschichten   Do 18 Aug 2011 - 19:12

Ich hatte Taly mal irgendwann gesagt, dass ich an einer Geschichte über all meine Chars schreibe, in der sie sich gegenseitig über den Weg laufen und wo sowohl aus GuildWars bekannte als auch andere Abenteuer und Erlebnisse berichtet werden.
Fertig ist das Ganze zwar immer noch lange nicht, aber hier mal ein Vorgeschmack.

Dramatis personae

Deri Narogmo: Eine junge Mönchin aus Cantha, geboren im Kloster auf der Insel Shing Jea und dort aufgewachsen, während ihre Eltern das Kaiserreich verließen und nach Ascalon zogen, als sie etwa sechs Sommer zählte. Leidenschaftliche Anhängerin der Göttin Dwayna, jedoch allen sechs wahren Göttern treu ergeben.

Valkyria Narogmo: Jüngere Schwester Deris, kurz nach der Ankunft ihrer Eltern im Tempel der Gelassenheit zur Welt gekommen. Lernte in der Stadt Ascalon, mit einem Schwert umzugehen und verschrieb sich dem Kriegshandwerk, als die Charr anfingen, Ascalon zu bedrohen.

Sindar Narogmo: Das Jüngste der Geschwister Narogmo, ebenfalls im Tempel der Zeitalter geboren und in seiner Jugend vor allem in den Wäldern des Regententals zuhause gewesen. Mit seiner Schwester Valkyria verbindet ihn neben der Blutsverwandschaft vor allem der unbändige Hass auf die Charr. Für einen Waldläufer ungewöhnlich bevorzugt er die leichte Kampfaxt, wenn denn ein Kampf nötig sein sollte oder es sich um Charr handelt.

Arahael Ivan: Arahael stammt aus Kourna, genauer aus der Gegend um den Dajkah-Zulauf und gehört der Derwisch-Kaste an. Als seine Familie von den Kourniern vertrieben wurde, gelangte er nach Kamadan und kam dort mit den Istani und insbesondere den Sonnenspeeren in Berührung. Neben Gebeten zu allen Wahren Göttern vertraut er vor allem seiner Sense. Gegenüber Fremden ist er eher schweigsam und abwartend, manche würden ihn wohl auch als kühl bezeichnen. Woher sein zweiter Name stammt, der keinen bekannten elonischen Ursprung hat, weiß niemand genau zu sagen.

Rolaan de Sion:
Ein ehemaliger vaabischer Adeliger, dessen Familie verarmt und nach Istan übergesiedelt ist. Noch immer kleidet er sich sehr auffallend und schon immer fiel es ihm leicht, andere Menschen zu beeinflussen oder ihre Gedanken abzulenken und sie einzuwickeln.

Maruk Falkenfeder: Abkömmling einer langen Ahnenreihe von Paragonen. Sein Heimatdorf ist Chahbek, ausgebildet wurde er in der Halle der Sonnenspeeren wie schon sein Vater und dessen Vater vor ihm. Schon immer verstand er es, andere Menschen zu inspirieren.

Tsuno Memoki: Von Geburt an blind, war es ihm dennoch vergönnt, im Kloster von Shing Jea aufzuwachsen, wo er, seine Behinderung als Zeichen des Schicksals annehmend, den Weg des Ritualisten einschlug und so die Sicht jenseits der Sicht erlangte. Gilt unter den Novizen des Klosters als unverbesserlicher Theoretiker, da er einen nie zu stillenden Wissensdurst besitzt und daher die praktische Ausbildung immer wieder schleifen ließ. Er ist sowohl Grenth wie aus Dwayna eng verbunden.

Alucard Ischariot: Alucard stammt aus dem schönen Pongmei-Tal nahe des Wirrwaldhains, wo mit Befremden schon früh festgestellt wurde, dass ihn der Tod mehr zu begeistern wusste als das Leben. Aus diesem Grunde blieb er meist für sich und lernte jene Künste zu nutzen, die von vielen als die dunkle Schule angesehen werden, die Künste der Nekromantie. Er ist ein treuer und gestrenger Anhänger Grenths.

Nuinaduialiel Vorhi: Eine junge Assasine aus den Kaineng-Bezirken, geboren irgendwo im Bereich des Xaquang-Himmelsweges, vielleicht auch am Bukdek-Seitenweg, meist Nuina genannt, die für ihr Alter meisterlich mit ihren Stiletten umzugehen weiß. Die sonstigen Schatten- und Todeskünste der Assassinen praktiziert sie jedoch nur ungern. Ins Kloster gelangte sie eher zufällig, als ein Schiff, auf dem sie ein Mitglied der verhassten Am Fah zur Rede zu stellen gedachte, plötzlich ablegte und Segel in Richtung der Insel Shing Jea setzte.

Yang: Von einigen – insbesondere ihm selbst – auch Zauberflechter Yang genannt. Ein hitzköpfiger und manchmal zur Selbstüberschätzung neigender, in anderer Situation aber wieder sehr nachdenklicher Elementarmagier, dem es vor allem das Element des Feuers angetan hat. Trotz der erwähnten Selbstüberschätzung immer willig, Neues zu lernen und daher bereitwillig aus dem Zentrum von Kaineng ins Kloster gezogen, wo er vor allem hoffte, Großmeister Vhang zu treffen.

Siam Bluttrinker: Eine scheue Jägerin und Waldläuferin aus dem Dorf Tsumei. Liebt Tiere mehr als Menschen und meidet daher große Städte wenn möglich. Über ihre Jugend gibt es wenig zusagen, meist streifte sie allein durch die Ebenen und das Gebírge, den Bogen über der Schulter. Versteht es, das Vertrauen von wildlebenden Tieren zu gewinnen. Ihr bester Freund ist ein Rabe, den sie Schwarzfeder nennt.
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Pascal
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BeitragThema: Re: Pascals Charaktere - Viele Geschichten   Do 18 Aug 2011 - 19:13

Kapitel I

Cantha, Kloster von Shing Jea

Deri wischte sich den Schweiß von der Stirn. Schon wieder waren Botengänge zu erledigen und sie kam nicht dazu, sich mit den Studien der heiligen Bücher der Muttergöttin Dwayna zu beschäftigen. Dabei begann sie gerade, erste Fortschritte zu machen, was das Beschützen und das Versorgen der Wunden der anderen Novizen mithilfe von Gebeten anging. Doch wenn sie nie dazu kam, ihr Wissen anwenden zu können, würde es noch lange dauern, bis sie mit den großen Heilkundigen mithalten konnte, sollte es denn überhaupt einmal soweit kommen.
Aber die Schriftstücke und Artefakte mussten nun einmal überbracht werden und die Novizen waren die günstigste Möglichkeit, dies zu erledigen. Außerdem sollte es ihnen eine gewisse Demut beibringen, wie die Großmeister sich gern ausdrückten, auch wenn Deri das nicht wirklich wahr haben wollte.
Gerade nahm sie die Holzkiste mit den Artefakten wieder auf, als sie eine schmale Gestalt wahrnahm, die im Schatten an einer Säule lehnte und sie höhnisch musterte.
„Habt Ihr nichts anderes zu tun, als anderen Novizen bei der Arbeit zuzusehen? Sicher habt Ihr selbst noch genug Studien zu absolvieren.“, wollte die angehende Mönchin wissen.
Die Gestalt ließ einen dünnen Gegenstand lässig von einer Hand in die andere wandern, wobei es metallisch glänzte und antwortete: „Ich bin kein Sklave eines Großmeisters, verzeih, eine Novizin, wie sich das wohl nennt. Ich kam mit dem Schiff, das unten am Pier liegt. Aber du bist nicht die erste, die diesen Fehler macht. Ein Kerl am Hafen gab mir diesen Brief, der wohl ebenfalls mit dem Schiff kam und sagte mir, ich sollte ihn überbringen. Weil ich das Kloster sowieso gern einmal von innen sehen wollte, habe ich mich einverstanden erklärt. Man hat mir gesagt, dass ich dich vermutlich hier am Säulengang finden würde. Jedenfalls wenn dein Name Narogmo lautet.“
Mit diesen Worten nahm sie eine Schriftrolle hervor und hielt sie Deri hin.
Die nahm ihn entgegen, während sie sagte: „Ja, Narogmo heiße ich, Deri Narogmo, und dieser Brief gehört daher mir. Nun sagt mir noch, wie ich Euch zu nennen habe.“ - „Nuina. Nenn mich Nuina, alle tun das. Außerdem wäre mein ganzer Name wohl zu kompliziert für dein zerbrechliches Köpchen.“ Nuina lachte und ließ weiter das metallische Ding in der Hand kreisen, von dem Deri nun erkannte, dass es sich um einen Dolch, ein Messer oder etwas derartiges handeln musste.
Ohne weiter auf die Sticheleien ihres Gegenübers zu achten, öffnete Deri den Brief und begann zu lesen. Tränen traten ihr in die Augen, was Nuina zu einem weiteren Lachen veranlasste, doch es waren Freudentränen, denn der Brief stammte aus Ascalon und war von ihrer Mutter, die mit ihren Geschwistern, die sie noch nie zu Gesicht bekommen hatte, dort lebte.
Doch auch böse Nachrichten brachte die Depesche. Charr, große katzenartige Wesen, von denen Deri nur sehr wenig wusste, waren in die Randbezirke von Ascalon eingedrungen und belagerten den Nordwall.
Wieder einmal schwor sie sich, wenn sie ihre Ausbildung abgeschlossen hätte, würde sie die große Reise antreten, um ihren Geschwistern mit ihren dann vorhandenen Kräften zu unterstützen.

***

Tyria, Regentental

Schon wieder war die Wildkatze ihm entwischt. Sindar, kaum mehr als ein Knabe vom Alter und doch mit einer leichten Handaxt, die andere eher als Beil bezeichnen würden, und einem Kurzbogen bewaffnet, ärgerte sich über sich selbst. Wenn die großen Waldläufer ein Tier zähmten, ohne es auch nur vorher einzufangen, sah das alles so viel einfacher aus. Gerade wollte er der Katze nach, als ein eindringlicher Ruf hinter ihm erschallte. Es war Valkyria, seine Schwester, die zwei Sommer mehr gesehen hatte als er und die gerannt zu sein schien. Jetzt stand sie, obwohl sehr gut gebaut und von athletischem Wuchs, nach Luft schnappend einige Meter entfernt und winkte ihm, zu ihr zu kommen. „Was gibt es, beste Schwester, dass du so in Eile bist. Du hast meine Katze verjagt.“ Er war immer noch etwas wütend und seine Schwester bot ein gutes Ventil für seinen Ärger.
„Lass die närrischen Tierversuche sein. Da sind Grawle, vielleicht auch ein Charr. Vater...“ - mehr brauchte Sindar nicht zu hören, er lief los, dicht gefolgt von seiner Schwester, die das Kurzschwert, welches sie am Gürtel trug, lockerte.
Er hörte, dass sie nur schwer Luft bekam und doch überholte sie ihn und gab die Richtung vor, die sie zu nehmen hätten. Immer weiter Richtung Norden, in Richtung der Stadt Ascalon, ging es, wo ihr Vater der Wache am Wall angehörte, seit er hierhergezogen war, auch wenn die Ascalonier in ihm, dem gebürtigen Canthaner, immer noch einen Sonderling sahen.
Wenn Valkyria sich so beeilt hatte, um ihren jüngeren Bruder zu holen, musste es sich um etwas wirklich wichtiges handeln, daher verlor keiner der beiden auch nur einen Augfenblick mehr Zeit als nötig.

***

Elona, Chahbek

„Korsaren!“ Arahael schreckte aus seiner Mittagsruhe hoch und griff wie automatisch zur Sense, die neben ihm an der Schilfwand der Hütte lehnte. „Bei den fünf Göttern!“, dachte er noch, während er aus seiner Hütte stürmte und dabei fast den Rufenden über den Haufen rannte, einen speertragenden Blondling in weißer Rüstung, wohl einen Sonnenspeer. Doch schon lief dieser Weiter in Richtung des Hauptdorfes und der Churrhir-Felder, Arahael hinterdrein. Schon einige andere Dorfbewohner jeden Alters hatten sich dort versammelt und sahen mit Entsetzen zu den Schiffen hinüber, von denen aus gerade erste Brandpfeile auf die Strohhütten geschossen wurden.
Arahael schaute genauer hin. Die Korsaren waren meist allein oder zu zweit unterwegs, sie bauten wohl auf die Furcht der Dorfbewohner und darauf, dass die Soldaten aus Kamadan nicht schnell genug zur Stelle sein konnten.
„Den Anführer. Dorthinten.“
Arahael wies nach Westen, seitlich an einem kleinen Hügel vorbei und über ein kleines Rinnsal, einen halbversiegten Arm des Flussdeltas. Jetzt sah auch der junge Sonnenspeer hin und setzte sich sogleich in Bewegung, ohne groß über die Folgen nachzudenken. Arahael folgte ihm, gewillt, das Schlimmste zu verhindern. Beiden auf den Fersen war ein Mann mit Kinnbärtchen und in edler Kleidung, der eher wie ein Adliger denn wie ein Krieger wirkte.

Rolaan, der Mann in den auffälligen Kleidern, dachte nur kurz nach. Diese beiden würden sicher mit einem einzelnen Korsaren fertig werden, und wenn er sie begleitete, würde ein Teil des Ruhmes wohl auch ihm zufallen und vielleicht gab es dann auch ein Bankett oder sonst irgendwelche Vergünstigungen. Und gegen solche hatte er nie etwas einzuwenden, so wahr er ein de Sion war.

***
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